Mein persönlicher Weg

Mein Name ist Edith Furtlehner, und ich bin seit 1993 Lehrerin an verschiedenen mittleren und höheren Schulen. Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne, Michael und Martin.

Schon als Kind bzw. Jugendliche begann der Wunsch in mir zu keimen, einmal etwas für oder mit Kindern oder Jugendlichen zu „machen“, und so wurde ich, nach einigen kleinen Abstechern in andere Berufsfelder, Lehrerin. Sehr schnell konnte ich feststellen, dass es mir möglich war, bei oftmals schwierigen, schulalltäglichen Situationen, auf ein doch beachtliches Maß an persönlicher und zwischenmenschlicher Kompetenz zurückzugreifen. Die eigene Lebens- und Erziehungsgeschichte ist häufig – manchmal unbewusst – die Basis für das pädagogische Handeln.

Ich möchte sagen, ich habe mit mir selbst „mental gearbeitet“ ohne mir dessen bewusst zu sein. Eigentlich könnte man meine Kindheits-Tagträume, meine Wunschbriefe im Tagebuch, Kinderzeichnungen und dergleichen durchaus als „Werkzeuge des Mentaltrainings“ bezeichnen. Es macht Sinn, das eigene Verhalten ein bisschen zu reflektieren, um darin eventuell verdeckte Botschaften zu erkennen, „Denk- und Handlungsbremsen“ wie der Psychotherapeut Mag. Harald Haider dieses Muster so treffend bezeichnet, aufzuspüren.

Weiters ist mir klar geworden, dass sich ein positiver „Durchlauf“ der Kindheit, im Speziellen des Jugendalters mit seinen Pubertätskrisen, maßgeblich auf den positiven Verlauf des weiteren Lebens auswirkt.

Für Eltern bedeutet das, dass es einen klaren, abgegrenzten und authentischen Erziehungsstil braucht. Für Lehrerinnen und Lehrer bedeutet es eine klare Linie zu haben, Kompetenz und Konsequenz zeigen, eine „gesunde Autorität“ darstellen und gleichzeitig ein guter Zuhörer zu sein, manchmal ein Freund – also man könnte fast sagen Feind und Freund zugleich, oftmals ein Spagat, der kaum zu schaffen ist.

Pädagoginnen und Pädagogen sind natürlich keine Psychotherapeuten oder Diagnostiker, aber wenn man gut über psychische Zusammenhänge und Problemstellungen informiert ist, kann man den Menschen als ganzheitliches Individuum begreifen und die schulische Erziehungsarbeit danach ausrichten. Man lernt verstehen, dass die Grenze zwischen „normal“ und „pathologisch“ fließend ist, und dadurch zu entscheiden, ob und wann eine Weitervermittlung an eine/n PsychologIn oder PsychotherapeutIn angezeigt ist.

Über mich

  • Edith Furtlehner
  • Lebens- und Sozialberaterin für Erziehung und Lernen
  • Diplomierte Mentaltrainerin für Kinder und Jugendliche
  • Zivilrechtlich eingetragene Mediatorin und Schulmediatorin
  • Pädagogin an mittleren und höheren berufsbildenden Schulen
  • Geboren 1965, verheiratet, 2 Kinder

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Für den Inhalt dieser Seite verantwortlich:
Edith Furtlehner
Lebens- und Sozialberatung
Bach 12
3321 Ardagger Stift

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Telefon: 0676 433 27 08
E-Mail: info@kinderberatung.com

Berufsbezeichnung: Lebens- und Sozialberater
Zuständige Kammer: Wirtschaftskammer Niederösterreich

Quellenangaben für die verwendeten Bilder und Grafiken:
Armin Neuhauser (4), Charlie Foster (1), Nicholas Swanson (1), privat

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